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Kapitel 1

Meine Erinnerungen fangen zwar früh an, aber es sind immer nur Bruchteile. Hass war für mich damals wohl ein alltägliches Gefühl, mittlerweile ist es mehr der Selbsthass als Hass der mir von anderen entgegen gebracht wird, aber Hass ist Hass. Schon im Kindergarten war es hart, ich wurde kaum gemocht, man hat ungerne mit mir gespielt und ich wusste nie warum. Naja irgendwann dachte ich mir, dass es ja besser werden könnte, aber ich hatte nie daran gedacht, dass die Leute mit denen ich im Kindergarten war mich weiterhin im Leben begleiten. Ich hab schon damals gemerkt, dass ich anders war. Ich hatte andere Interessen, hab anders gedacht als "normale" Kinder in meinem alter.Ich kann mich noch darin erinnern, dass meine Mama mal mit mir in der Stadt war und mir erzählt hat, dass sich ein Mädchen das ich flüchtig kannte versucht hatte sich umzubringen, normalerweise hätte sie wahrscheinlich ein "oh" oder "wie doof" als Antwort erwartet, aber alles was von mir kam war: "Wie hat sie es denn versucht?" Ich kann mich noch genau an meine Gedanken damals erinnern, ich war so glücklich?, ich weiß nicht ob das passt, aber es hat mich gefreut, dass es solche Möglichkeiten wie Selbstmord gab und ich endlich darüber Bescheid wusste. Meiner Mutter wollte mir eigentlich nur damit sagen, dass mein Leben eigentlich nicht so schlimm ist, nur weil ein paar Kinder mich nicht mochten, aber ab dem Punkt wusste ich, dass ich echt nicht normal im Kopf war. Ich wollte immer wie alle anderen sein, ich wollte akzeptiert werden, Freunde haben und glücklich sein. Zu Hause war es auch nie leicht, ich hab 2 Brüder, einen älteren und einen jüngeren, eigentlich müsste man denken ich wurde wie eine Prinzessin behandelt, aber das war nicht so. Mein kleiner Bruder war die Nummer 1 und mein großer Bruder und ich standen hinten an. Damals hab ich viel Hass im gegenüber gefühlt, heute ist er mein ein und alles. Ich hab viel nach Aufmerksamkeit verlangt und fast alles getan um so zu bekommen. Einmal war mein großer Bruder krank und durfte bei Mama und Papa im Bett schlafen, dass fand ich scheiße und wollte auch, aber durfte nicht. Sie haben die Flurtür abgeschlossen, damit ich sie nicht nerve. Ich hab mich so reingesteigert, dass ich in den Flur gekotzt habe, danach keine Ahnung.Ich glaub, dass sowas öfter vorkam, aber ich weiß es nicht. Es war damals schon alles scheiße für mich, aber ich hätte niemals gedacht, dass es noch schlimmer kommen könnte, aber das wurde es. Ich war ein kleines Mädchen, dass von Anfang an kaputt gemacht wurde. Ich hatte keine Freunde nur meine Brüder und meine Nachbarn, die aber nur mehr zwangsweise mit mir gespielt haben. Mein großer Bruder und ich hatten damals zwar noch ein annehmbares Verhältnis im Vergleich zu heute, aber schlecht war es trotzdem. Er hat mich dominiert und eigentlich immer nieder gemacht, wenn er konnte, ich Vergleich zu dem was später kam, war es aber noch die schönste Zeit mit ihm. Im Endeffekt hab ich meine Zeit also mit Leuten verbracht, denen ich mehr schlecht als recht war.Ich hatte auch noch meine Cousine in Spee, mit der ich mal öfter gespielt habe, aber die hat mich eigentlich auch nur seelisch und später auch körperlich misshandelt, nicht krass, aber es hat gereicht um meine Seele noch ein bisschen kaputter zu machen. Heute haben wir wieder ein normales Verhältnis, aber verzeihen werde ich ihr ihre Taten nie. -
2.2.17 00:04
 


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